Die stillen Sonntage

Die stillen Sonntage

Allerheiligen am 1. November 2020

Im Lauf der ersten Jahrhunderte nach Christi Geburt wurde es mit der wachsenden Anzahl Heiliger zunehmend schwierig, an jeden Heiligen mit einem eigenen Festtag zu gedenken. So wurde in der Römischen Kirche bereits im 7. Jahrhundert ein Tag für die Heiligen ausgerufen. Papst Greogor III. war es schließlich, der den 1. November als Gedenktag für alle Heiligen festlegte. Dieser Gedenktag wird bis heute in der katholischen Kirche gefeiert.

Volkstrauertag am 15. November 2020

Der Volkstrauertag ist bei uns ein staatlicher Gedenktag, der 1925 das erste Mal begangen wurde. Damals allerdings noch am fünften Sonntag vor Ostern. Er diente dem stillen Gedenken der Gefallenen des Ersten Weltkrieges. Während der NS-Zeit mutierte der Volkstrauertag zum faschistischen „Heldengedenktag“.
Als Abgrenzung zum Nationalsozialismus wurde 1952 der Volkstrauertag auf das Ende eines Kirchenjahres auf den 32. bzw. 33. Sonntag gelegt, zwei Sonntage vor dem ersten Advent. An diesem Sonntag gedenken wir der Opfer von Krieg und Gewalt aller Nationen.

Totensonntag am 22. November 2020

Der Totensonntag wurde vom Preußischen König Friedrich Wilhelm III quasi „ins Leben“ gerufen. Mit einer Verordnung aus dem Jahre 1816 galt er für die evangelische Kirche in den preußischen Gebieten. Der letzte Sonntag vor dem ersten Advent ist seitdem Totensonntag.

Der Totensonntag stammt somit aus der Zeit der Romantik, wo der Zeitgeist nach mehr Empfindsamkeit und Empathie strebte. Das Gedenken an die Toten wurde von allen evangelischen Landeskirchen übernommen. Er ist ein kirchlicher Gedenktag. An diesem Sonntag ist es oftmals Brauch, dass die Namen der Verstorbenen während des Gottesdienstes vorgelesen und die Gräber der Verstorbenen mit Kränzen, Gestecken und Lichtern geschmückt werden.

Doch ganz unabhängig von Glaube oder Nichtglaube mag dieser Sonntag ein Augenblick des Einhaltens und der Erinnerung an Verstorbene sein und uns den Wert des Lebens vor Augen führen. Gerade in dieser unruhigen, schnelllebigen Zeit ist Stille und Erinnerung mehr denn je ein wichtiger Moment der Besinnung.

Viele Weihnachtsmärkte entzünden gerade aus Rücksicht auf den Totensonntag erst nach diesem Tag ihre Lichter.

Blumen als Symbol der Trauer

Mit Blumen sagen wir Danke, symbolisieren unsere Liebe und Verbundenheit, unsere Trauer, unseren Schmerz. Mit ihnen drücken wir unsere Empfindungen aus und lassen sie sprechen.

Saisonal bedingt wird zu Allerheiligen, zum Volkstrauertag und Totensonntag Florales oft mit Tanne, Zapfen und Trockenblumen gestaltet. Auf diese Weise können zugleich Gräber abgedeckt und über die Wintermonate geschützt werden.

Welche Formen und Farben man auch immer wählt – auf jeden Fall sind Trauer und das Gedenken an geliebte Menschen eng mit Blumen verbunden.

In allen Filialien von Interfleur gestalten wir für die stillen Sonntage Grabgestecke und Grabschmuck, alles in Handarbeit, auch individuell nach Ihren Vorgaben. Fragen Sie uns einfach, wir beraten Sie gern.

Blume Afrikas

Blume Afrikas

Gerbera ist in Afrika zu Hause. Die meisten ihrer Art gibt es in Südafrika. Einige Sorten wachsen auch in Madagaskar und in Asien. Ihre Blätter erinnern an Löwenzahn, deshalb auch die Bezeichnung „afrikanischer Löwenzahn“. Die dicht angeordneten Blütenblätter könnten dabei glatt als „Löwenmähne“ durchgehen.
Ihre kleine botanische Schwester, die Minigerbera, African Daisy, blüht in den tropischen Gefilden Afrikas wild am Wegesrand wie bei uns die Margeriten.

Ein Niederländer entdeckte die Pflanze und brachte sie nach Europa. 1737 erhielt die Gerbera ihren offiziellen Namen, zu Ehren des deutschen Mediziners und Botanikers „Traugott Gerber“ (1710 – 1743).
Ende des 19. Jahrhunderts begannen die ersten Kreuzungsversuche in Großbritannien und 1893 gelangten die ersten Schnittblumen nach Deutschland. Ob als Mini-Gerbera, Spinnen-Gerbera, Spaghetti-Gerbera, in Rosa, Gelb, Weiß, Orange oder Rot, heute gehört die lang blühende Gerbera zu beliebtesten Schnittblumen und ist in vielen Farbnuancen erhältlich.

Freude verschenken 

Die Gerbera steht als Symbol für Freude, Freundschaft und Aufrichtigkeit. Grund genug, sie einmal wieder zu verschenken.
Im Blumenstrauß, als Gesteck und als auch Einzelblüte in einer Glasvase oder Flasche ist die Blume sehr dekorativ. Zur Stabilisierung wird oft ein Draht um den Stängel gewickelt. Wie die Tulpe, wachsen auch die Stiele der Gerbera in der Vase weiter.

Wenn wir einen Blumenstrauß mit Gerbera binden, lugt deshalb immer ein kleines Stückchen Drahtende aus der Blüte hinaus. Das soll so sein und wächst sich raus. Wenn der Stiel länger wird, sieht man es nicht mehr. Unsere Gerberas kommen in der Regel direkt von unseren niederländischen Nachbarn, die uns ja auch schon in der Vergangenheit die liebenswerte Blume nahegebracht haben.

Für die Tischdekoration sind Gerbera, auch in Kombination mit anderen Blumen gut geeignet. Durch ihre großen Blüten kann man mit wenigen Blumen schöne Akzente setzen. Viele kleine Vasen mit diesen Blumen bestücken, eng nebeneinander stellen und der Tisch erhält eine Blumenwiese.

 Gerbera im DIY-Paket

Wer Lust hat, mit Gerbera selbst zu gestalten, ist mit unseren puristischen Gerbera-Sträußen bestens ausgestattet. Zauberhaft wirken sie auch in Kombination mit Chrysanthemen oder Rosen.
Stöbern Sie doch einfach mal durch unseren Shop! Sicher entdecken Sie dort den Löwenzahn aus Afrika!

Chrysanthemen, Boten des Herbstes

Chrysanthemen gibt es in zahlreichen Sorten. Wie Margeriten und Astern gehören sie zu den Korbblütlern. Je nach Sorte haben sie unterschiedliche Wuchshöhen und Blütezeiten. Vor allem in Spätsommer und Herbst sind sie als Kübelpflanze und Schnittblumen sehr präsent.

Einige Sorten blühen bis in den November hinein und können auch gut durch den Winter gebracht werden. Dafür schneidet man sie ein paar Fingerbreit über der Erde zurück und stellt den Pflanzkübel leicht abgedeckt an einen möglichst geschützten Ort, z. B. direkt an die Hauswand.
Am besten hält man die Erde immer feucht, aber nicht triefend nass ist.

Chrysanthemen, zauberhafter Blickfang

Fast 5.000 verschiedene Sorten an Chrysanthemen soll es geben. Kein Wunder, dass sie da fast unbegrenzte Möglichkeiten als floraler Blickfang bietet. Von ganz kleinen, zarten bis zu spinnenartigen Blütenköpfen, von edlem Weiß bis zu kräftigem Gelb, ob warme Herbsttöne oder Nuancen in Rosa – für uns als Floristen beflügelt die Chrysantheme immer wieder aufs Neue die Phantasie.

In unseren frühherbstlichen Blumensträußen haben wir verschiedene Farbwelten für Sie gestaltet. Mit Rosen, Ährenbündel, Hypericum, Sedum oder Gerbera sind unsere Sträuße schon die ersten frühen Herbstboten, die mit ihrer Blütenpracht lange Freude machen.
Garantiert eine schöne Geschenk-Idee!

Sonnenblumen ganz einfach vermehren

Wie aus einer Sonnenblume viele werden …

Sind Sonnenblumenkerne richtig schön schwarz, sind sie als Saatgut verwendbar. Da nicht nur wir auf die Kerne erpicht sind, muss man die reichhaltige Ernte gegen Vitamin D versessene Vögel verteidigen.

Die geretteten Sonnenblumenkerne werden Ende April in nährstoffreiche, lockere Erde an einen schönen sonnigen Standort gesteckt, regelmäßig gießen. Schwächere Pflänzchen entfernen und auf den Sommer warten …

Darf’s ein wenig Kaffee sein?

Sonnenblumen bieten ganz schön viel Geschichte:
Archäologen entdeckten Hinweise auf die Sonnenblume, die sie auf 2500 v. Chr. datieren.  Sie soll im Gebiet vom Mississippi und in Mexiko-Stadt gewachsen sein. Spanische Seefahrer brachten sie im 16. Jahrhundert nach Europa.

Kultiviert wurde sie in unseren Breitengraden erst als Zierpflanze, bevor man im 17. Jahrhundert auf die Idee kam, die Kerne zum Backen zu verwenden oder sie wie Kaffee zu rösten. Muckefuck aus Sonnenblumen.

Ein Gefühl von Sommer

Die ersten Sonnenblumen blühen Ende Juni, im August hat die Sonnenblume Hochsaison. Dann blüht sie auf den Feldern in bis zu zwei Metern Höhe und in den Gärtnereien leuchtet ihr Sonnengelb in den unterschiedlichen Varianten. Da gibt es kleine, mittlere und großblütige, einfache und gefüllte.
Ein wahres Paradies für die Floristik! Diese sind dann allerdings Züchtungen ohne Samen – also nichts zum Vermehren oder zum Brot backen 🙂

Sonnenblumen als Überraschungsgeschenk

Unser Angebot im August: Für diesen Monat haben wir uns etwas ganz Besonderes überlegt. Zum leuchtend gelben Sommerstrauß “Clea” mit den großen Blüten der Sonnenblume senden wir Ihnen eine moderne, elegante Glasvase gratis dazu. Dieses Angebot gilt bis zum 31.8.2020 und nur für Bestellungen im Online-Shop. Überraschen Sie doch einfach mal wieder jemanden mit einem Geschenk.

Osterglocken – Narzissen

Pflegetipps für Osterglocken

… zu Ostern gehört sie einfach dazu: die gelbe Narzisse, die wir auch Osterglocke nennen. Die perfekte Dekoration für den Ostertisch. Hier verraten wir die besten  Pflegetipps!

Wussten Sie, dass Osterglocken bzw. Narzissen zu den Amaryllisgewächsen gehören? Ähnlich wie die Amaryllis sondern die Stiele der Osterglocken giftigen Schleim ab. Stehen sie zusammen mit anderen Blumen in einer Vase, vergiften sie sozusagen erst ihre “Vasen-Mitbewohner” und verblühen auch selbst ziemlich schnell. Doch das lässt sich ganz einfach vermeiden.

Tipps zur Pflege von Osterglocken

  • Schneiden Sie die Stiele zuerst am unteren Ende frisch an.
  • Tauchen Sie die Stiele dann kurz in heißes Wasser. Das löst den Schleim im Anschnitt.
  • Stellen Sie die Osterglocken zunächst allein in eine Vase mit kaltem Wasser. Ca. 10 Minuten warten und das Wasser abgießen. Die Schleimproduktion wird auf diese Weise reduziert, die Zellmembran verödet.
  • Jetzt können Sie die Osterglocken zusammen mit anderen Blumen in eine Vase mit frischem kalten Wasser stellen. Ihre Blumen werden lange blühen.
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